Zum Inhalt

Feldenkrais-Methode®

Machen Sie es einfacher, wenn es schwierig ist. Versuchen Sie nicht, an diesem Punkt durch Anstrengung mehr zu erreichen. Im Gegenteil: führen Sie die Bewegung sanfter aus, vorsichtiger, langsamer. Dann wird es sich von selbst organisieren.

Felden-Was?
Und was heißt „es“?

In der Bewegung drückt sich immer der gesamte Mensch aus.

Bewegungsgewohnheiten sind Teil unserer Lebensgeschichte, sie haben mit der Art und Weise zu tun, wie wir uns wahrnehmen, uns einschätzen und wie wir über uns selbst denken. Diesen Zusammenhang nutzt die Feldenkrais-Arbeit und ermöglicht uns mithilfe von Bewegung unsere Selbstwahrnehmung zu verfeinern.

Wenn Sie bewusst erspüren, wie Ihr Bewegungsmuster sich gestaltet, können Sie Ihr Muster verändern und  sich selbst Erleichterung und Erweiterung Ihres Spielraums verschaffen!

„Es“ bedeutet also Selbst-Organisation und ist das Gegenteil von Korrektur. Nicht von Außen wird eingegriffen, um einen korrekten Bewegungsablauf zu erlernen. Im Mittelpunkt steht das Vertrauen in die eigene Wahrnehmung der Bewegungsabfolge:

Wie geht das vor sich?

Feldenkrais-Bewegungsabläufe folgen einer inneren Logik, sie sind systematisch aufgebaut und orientieren sich an der frühkindlichen Bewegungsentwicklung:

Stellen Sie sich ein Baby vor, sehen Sie es vor sich, wie es seine Hand entdeckt, sie betrachtet, erforscht, den Daumen Richtung Mund bewegt, Richtung Stirn und zurück. Sehen Sie das Baby in sich ruhen, wie konzentriert es ist, sich erfährt durch die Bewegung, sehen Sie es lächeln und wie zufrieden es ist, mit sich und seiner Umgebung, die es gewähren lässt.

Feldenkrais fördert eine harmonische Bewegungsqualität. Haltung, Atmung und Koordination verbessern sich. Ein zuverlässiges Gespür für den Umgang mit sich selbst stellt sich ein. Die Verbesserung der Eigenwahrnehmung bietet die Möglichkeit den eigenen Gewohnheiten nachzuspüren und so den individuellen Handlungsspielraum zu erweitern. Dies führt zu mehr Leichtigkeit und Klarheit im Leben.

Neugierig?